Gretel Bergmann, geboren und aufgewachsen in Laupheim, hieß später Margret Lambert und lebte bis zu ihrem Tod 2017 in New York. Ihre Karriere als Hochspringerin unterschied sich von der anderer deutscher Sportlerinnen - denn Gretel Bergmann war Jüdin. Wie sie als einzige Jüdin in die Olympiamannschaft des Deutschen Reiches kam und wie sie mit einem Trick eine Woche vor Beginn der Spiele in Berlin wieder ausgeschlossen wurde, schilderte Margret Lambert in dieser SWR Reportage sehr eindringlich. Ihr Schicksal beleuchtet ein dunkles Kapitel deutscher Sportgeschichte. Noch 1936 emigrierte Gretel Bergmann in die USA, wo sie sich ein neues Leben aufbaute. Deutschland hatte sie niemals wieder betreten.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 13.05.2023 um 05:30 Uhr auf SR.