In einer Dokumentation mit exklusiven, unveröffentlichten Aufnahmen zeigt das Schweizer Fernsehen bislang wenig bekannte Facetten des Schauspielers und Regisseurs Sir Peter Ustinov, der als Kaiser Nero "Quo Vadis" oder Hercule Poirot "Tod auf dem Nil" Kinogeschichte geschrieben hat. Bundespräsident Guy Parmelins Erinnerungen Der in London aufgewachsene Weltstar hat die Schweiz zu seiner Wahlheimat gemacht. Fast vierzig Jahre lang lebte Ustinov mit seiner Familie am Genfersee in einem Haus mitten in einem Rebberg in Bursins. Jenem Winzerdörfchen, wo Guy Parmelin zur Welt kam und noch heute lebt. Der Bundespräsident lässt es sich denn auch nicht nehmen, im Film erstmals über seine persönlichen Begegnungen mit Peter Ustinov zu sprechen. Guy Parmelin zeigt dem Fernsehpublikum auf dem Friedhof von Bursins die Grabstätte, wo der 2004 verstorbene Künstler und Humanist ruht. Exklusives Gespräch daheim Der ehemalige Fernsehmoderator und Filmemacher Philipp Flury führte 1984 ein längeres Gespräch mit Peter Ustinov in seinem Haus. Die Filmrollen gerieten in Vergessenheit und schlummerten fast vierzig Jahre auf einem Dachboden in der Schaffhauser Altstadt. Bis heute: Ausschnitte aus dem Gespräch sind hier erstmals zu sehen. Ustinovs letzter Auftritt Und einige Monate vor seinem Tod war es wieder eine Schweizer Filmcrew, die ihn in seinem Haus am Genfersee besuchte. Gedreht wurde eine Pilotsendung, in der Peter Ustinov Skurrilitäten aus dem Fundus der "Schweizer Filmwochenschau" auf seine ureigene, ironische Art kommentierte. Diese letzten Filmaufnahmen mit Peter Ustinov sind als Trouvaille zu sehen und runden die Dokumentation ab.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 26.03.2023 um 14:55 Uhr auf SRF 1.