Die Welt vor hundert Jahren geriet immer mehr in Bewegung. Egal ob Unternehmer oder Arbeiter, alle wollten sich schneller fortbewegen - weil die neue Arbeitswelt das verlangte aber auch weil der "Geschwindigkeitsrausch" Spaß machte und zum guten Ton gehörte. Zu Lande und zu Wasser entstanden neue Verkehrswege. Die Wuppertaler Schwebebahn galt als eine Art Weltwunder. Sie war die geniale Erfindung eines umtriebigen Ingenieurs und Unternehmers aus Köln. Sein Geschäftspartner entwickelte den Otto-Motor, mit dem der Siegeszug des Autos begann.
Martin von Mauschwitz zeigt uns den High-Tech-Standort NRW vor hundert Jahren: die höchste Eisenbahnbrücke der Welt, einen Aufzug für Schiffe, schnelle Autos und riesige Maschinenhallen, Elektrizität und Motorkraft. Technische Meisterleistungen wurden damals stolz in den Schlagzeilen präsentiert. Und natürlich wurde Geld verdient, es wurde spekuliert und investiert. Manche der Luxusstadtteile und Arbeitersiedlungen, die dabei entstanden, gibt es auch heute noch in ihrer ursprünglichen Form. Hier erfährt Martin von Mauschwitz interessante Details aus dem Leben unserer Großeltern und Urgroßeltern.
Fünfteilige Dokumentation von Mathias Haentjes
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 24.02.2023 um 21:00 Uhr auf WDR.