Weihnachten in der Wildnis

Zur Weihnachtszeit sollte man sich in den nordamerikanischen Badlands warm anziehen: Der Wind treibt Schnee- und Eiskristalle über die kargen Ebenen South-Dakotas. Gegen die Kälte schützt Bisons ihr dichtes Fell, der Winter bedeutet für sie dennoch eine harte Zeit. An den Seitenarmen des Amazonas herrscht zur Weihnachtszeit Sommer. Ziemlich feucht wird es rund um Weihnachten in Brasiliens zentraler Savannenlandschaft, der Cerrado: Ständig sind die Kaninchenkäuze damit beschäftigt, ihr Federkleid von Nässe zu befreien Schneezeit anstatt Regenzeit im kanadischen Winter: Wenn die Meisen-Häher am Yukon brüten, türmen sich Schneemassen auf den Bäumen. Im Winter zu brüten, bietet einige Vorteile, zumindest wenn man vorgesorgt hat. Vor der Küste Australiens, in der lichtdurchfluteten Unterwasserwelt des Great-Barrier-Reef, übernimmt die Rolle des Christbaumes ein Tier, der Weihnachtsbaumwurm. Kurztext. Hoch im Norden überzuckert Frost das Land, für viele bedeutet die Weihnachtszeit eine Zeit der Ruhe, selbst für Pflanzen und Tiere. Auf Südhalbkugel sieht die Welt anders aus. Während sich die Sonne im Norden rarmacht und außer Dunkelheit vielerorts Eiseskälte herrscht, befindet man sich südlich des Äquators im Hochsommer.

Quelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 05.12.2022 um 04:45 Uhr auf SWR.