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Von Freunden und Feinden

Die verrücktesten Beziehungen in der Natur
Samstag, 19.11.2022 11:20 Uhr
arte
Samstag
19.11.2022
11:20 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Spätestens seit Darwin gilt als erwiesen, dass der "Kampf ums Dasein" in der Evolution eine zentrale Rolle spielt. Die gesamte biologische Wissenschaft des 20. Jahrhunderts beruht auf der Vorstellung von der Konkurrenz zwischen den Arten. Heute ist diese Auffassung allerdings umstritten: Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass der Kooperation im Tier- und Pflanzenreich mindestens eine ebenso große Bedeutung zukommen sollte wie dem Wettbewerb.
Ein gutes Beispiel für eine solche Symbiose sind die Madenhacker: kleine Vögel, die in den Savannen Afrikas das Fell von Rindern, Antilopen, Giraffen und Büffeln nach Insekten absuchen, um sich von ihnen zu ernähren. Auch unter Wasser betreiben manche Garnelen- und Fischarten regelrechte Putzstationen, wo sie andere Meeresbewohner von Parasiten, Algen und toten Hautfetzen befreien und sich so zugleich eine Mahlzeit sichern.
Überall auf der Welt findet man solche Zweckgemeinschaften: Im brasilianischen Regenwald beschützen Ameisen ihre Wirtspflanze vor hungrigen Kapuzineraffen, und auf Sri Lanka warnen so unterschiedliche Tierarten wie Hanuman-Languren und Axishirsche sich gegenseitig vor ihrem gemeinsamen Feind - dem Leoparden. Aber warum beobachtet man in Afrika oft, dass Paviane einer Elefantenherde folgen? Und wozu braucht der Schwertschnabelkolibri einen so langen Schnabel?
"Von Freunden und Feinden" zeigt erstaunliche Beispiele für Teamwork im Tier- und Pflanzenreich. Dadurch weist die Dokumentation nach, dass sich das Überleben durch Kooperation oft effizienter sichern lässt als durch Konkurrenz.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 19.11.2022 um 11:20 Uhr auf arte.