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Warum haben wir Grenzen?

42 - Die Antwort auf fast alles
Sonntag, 13.11.2022 09:00 Uhr
arte
Sonntag
13.11.2022
09:00 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Die Grenzen austesten und sich im Laufen, Springen, Werfen mit anderen zu messen ist ein Urzeitprogramm, das dem Homo sapiens dabei half, zu jagen, zu kämpfen, zu flüchten. Kurzum - zu überleben.
Obwohl wir dieses "Programm" mit unseren Autos, Aufzügen und Rolltreppen eigentlich nicht mehr brauchen, ist die Faszination der absoluten Leistungsgrenzen geblieben. Wobei die meisten von uns sich die Grenzerfahrung am liebsten von der Zuschauertribüne oder Couch aus ansehen - daran hat sich seit dem Circus Maximus in Rom nichts geändert.
Die modernen Gladiatoren sind Leistungssportlerinnen und Leistungssportler, die versuchen, die Grenzen des Körpers immer noch ein Stückchen mehr zu verschieben.
Um neue Bestmarken zu erreichen, steht den Athleten ein Heer von Expertinnen und Experten zur Verfügung. Biomechaniker wie Jan Goldmann oder der Weitsprung-Bundestrainer Ulrich Knapp versuchen, die Mensch-Maschine zu optimieren: Aus welchem Körperteil könnte man noch ein paar Zehntelsekunden oder ein paar Zentimeter herausholen?
Der Sportwissenschaftler Wilhelm Bloch untersucht, wie Doping die Grenzen verschieben kann. Aber trotz aller legalen und illegalen Optimierungen gibt es in den letzten Jahren immer seltener neue Weltrekorde. Woran liegt das und warum läuft ein Gepard dreimal so schnell wie Usain Bolt? Warum hüpft ein Floh das 200-fache seiner Körperlänge? Könnten wir uns da nicht etwas abgucken? Theoretisch könnte der Mensch mit Gentechnik seine Grenzen ausweiten, meint Molekularbiologin Barbara Wessner. Doch das wäre ein unmenschliches Experiment mit unabsehbaren Folgen …

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 13.11.2022 um 09:00 Uhr auf arte.