1940 befahl Hitler den Angriff auf die westlichen Nachbarländer Deutschlands. Der "Blitzkrieg" der Wehrmacht schockierte die Welt, Millionen Zivilisten flohen vor den Deutschen. Die Offensive vor allem gegen Frankreich endete nach sechs Wochen mit dem Sieg der Deutschen. Im Juni 1940 kapitulierte Frankreich, Hitler feierte den Triumph. Doch die Westmächte hatten einen Teil ihrer Truppen über den Kanal evakuiert und setzten den Krieg fort. Die Niederlande, Belgien und Luxemburg erlitten im Frühjahr 1940 alle Schrecken des modernen Krieges, doch der Hauptstoß zielte auf Frankreich. Die Großmächte Frankreich und Großbritannien hatten dem Deutschen Reich schon im September 1939 den Krieg erklärt. Als Verbündete Polens reagierten sie so auf den Überfall Deutschlands auf seinen östlichen Nachbarn. Im Westen folgte im Winter 1939/40 ein "Sitzkrieg" - ohne große militärische Aktionen. Hinter den Bunkern und Festungsanlagen der Maginot-Linie verschanzten sich die französischen Truppen, unterstützt von einem britischen Expeditionsheer. Doch dann folgte am 10. Mai 1940 der Schock: Ein deutscher Großangriff in den Ardennen und durch Belgien und die Niederlande umging zunächst die Maginot-Linie - Vorstöße schneller Panzerverbände brachten die Verteidiger schnell in Bedrängnis, der deutsche Vormarsch verlief äußerst erfolgreich. Doch bei Dünkirchen sammelte sich ein Teil der geschlagenen britischen und französischen Truppen - die Deutschen konnten nicht verhindern, dass diese Einheiten über den Kanal nach England evakuiert wurden. Dennoch endete der "Blitzkrieg" mit einer schmachvollen Niederlage Frankreichs im Juni 1940. Im Spätsommer begann dann die "Luftschlacht um England" - schwere Bombenangriffe auf britische Städte sollten den Gegner zermürben und an den Verhandlungstisch zwingen. Doch dieser Plan ging nicht auf.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 17.07.2022 um 03:00 Uhr auf Phoenix.