Der Ausstieg aus der Kernenergie ist in Deutschland in vollem Gange. Nach und nach gehen die Meiler vom Netz und die Atomkraftwerke verschwinden. Was bleibt, ist jede Menge strahlender Abfall, der für Menschen und Natur potenziell gefährlich werden kann. Wo soll der hin? Vor allem: An welchem Ort kann der hochradioaktive Müll sicher gelagert werden für eine Million Jahre? Die Suche läuft. Bis 2031 soll ein passender Platz für ein Endlager in Deutschland gefunden sein. Worauf ist dabei zu achten? Wie wird dieses Mal die Bevölkerung in den Prozess mit einbezogen, um ein Debakel wie damals in Gorleben möglichst zu verhindern? Sind andere Länder in Sachen Endlagersuche bereits voraus? Diese und andere Fragen zum Thema beantwortet Julia Neles, Diplomingenieurin und Leiterin der Abteilung Entsorgung im Bereich Nukleartechnik und Anlagensicherheit des Ökoinstituts.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 22.04.2022 um 10:55 Uhr auf SR.