Verdichtung, Raumknappheit, kaum bezahlbare Mieten führen dazu, dass Städte nach außen wachsen und den Zuzug in die Randgebiete oder aufs Land verstärken. Dort ist mehr Platz für die persönliche Entfaltung, aber Mobilität und Infrastruktur sind oft eingeschränkt. Immer wichtiger wird mit Blick auf den demografischen Wandel die Frage, wieviel Wohnraum man braucht und ob man lieber allein oder in Gemeinschaften leben will. Die Wohnsoziologin Prof. Christine Hannemann hält gemeinschaftlich orientierte Wohnkonzepte wie Genossenschaftsprojekte, gemeinsame Baugruppen oder Zusammenschlüsse von Einzelwohnungen für zukunftsträchtig. Architekt Arne Steffen spricht sich für weniger Ressourcenverbrauch beim Bauen aus. Platzsparende Mikroapartments, seniorengerechter Wohnraum in Mehrgenerationenhäusern, Wohnen in Gemeinschaftssiedlungen, Co-Housing oder Tiny-House-Dörfer sind Wohnformen der Zukunft, die im Trend liegen. Gäste im Studio: Arne Steffen, Architekt, Geschäftsführer werk.um, Darmstadt Prof. Dr. phil. habil. Christine Hannemann, Leiterin des Fachgebiets Architektur- und Wohnsoziologie Universität Stuttgart
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 25.03.2022 um 18:15 Uhr auf ARD alpha.