

Mitten in Deutschland, im kleinen sachsen-anhaltinischen Ahlsdorf, leben der 65-jährige Heinz und sein 21-jähriger Sohn Fred gemeinsam unter einem Dach. Sie sind unzertrennlich und bewohnen ein riesiges Reich aus Stahl und Schrott, gleich einem Märchenland weitab der Zivilisation. Hunderte von uralten und kaputten Maschinen haben sie restauriert.
Betritt man das Reich von Heinz und Fred und wird von ihnen durch ihre vielen kleinen und großen Schuppen geführt, kommt man sich vor wie auf einem riesigen Schrottplatz. Traktoren, Kräne, Bagger, Flugzeuge, Schiffe, überall liegen die Zeichen vergangener Arbeit. Aber Zeit spielt hier kaum eine Rolle. In langen Einstellungen begleitet der Dokumentarfilm Heinz und Fred, wenn sie Schrauben, Kabel, oder Bleche zu neuem Leben erwecken. Sie arbeiten ohne Auftrag und ohne Absicht der Verwendung. Sie stehen jeden Morgen um sechs gemeinsam auf und gehen abends, nach einem Tag harter Arbeit, früh zu Bett. Es gibt viel zu tun.
Der Film gibt Einblicke in eine autarke
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 10.04.2022 um 23:35 Uhr auf MDR.