

Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonderer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic-Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Die Küste des Nationalparks wird von den Naturgewalten geformt. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orca-Gruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen im Schutz der Tangwälder ihre Jungen auf. Verschiedene Lachsarten wandern zum Laichen in die Flüsse des Olympic-Nationalparks. Es ist eine Reise ohne Wiederkehr. Für den Nachwuchs geben sie ihr Leben. Sie sind aber auch die Nahrungsgrundlage von Fischottern und anderen Tieren.
Im Frühsommer kommen Sandaale in großen Schwärmen an die Küste des Olympic-Nationalparks. Sie sind die Hauptnahrung der Lummen, die in großen Kolonien in den Klippen von Tatoosh Island brüten. Weißkopfseeadler nutzen jede Gelegenheit, unvorsichtige Vögel aus der Menge zu pflücken - das perfekte Futter für ihre Küken. Im Landesinneren verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die Gärtner des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Die wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet.
Am 1. März 1872 weihte der Präsident der USA, Ulysses S. Grant den ersten Nationalpark der Welt, den Yellowstone-Nationalpark, ein. Er wurde zum Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt konzipiert und hat seitdem rund 4.000 Nachfolger auf der ganzen Welt, die alle zum Erhalt der Natur beitragen. ARTE würdigt diese geniale Idee am Samstag, den 26. Februar den ganzen Tag und am Abend mit Tierdokumentationen, die die Schönheit und den Reichtum der amerikanischen Nationalparks würdigen, darunter auch den prestigeträchtigen Yellowstone mit seinen berühmten Wölfen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 26.02.2022 um 13:55 Uhr auf arte.