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Warum dürfen wir nicht einfach Familie sein? - Unterwegs im Westen

Eine Reportage von Linda Joe Fuhrich über den Kampf von Regenbogenpaaren um ihr Recht auf Kinder
Donnerstag, 25.11.2021 22:45 Uhr
WDR
Donnerstag
25.11.2021
22:45 Uhr
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Bildquelle: ARD-Pressebild
Bildquelle: ARD-Pressebild

Schwule Paare, die auf offener Straße angefeindet werden, weil sie einen Kinderwagen schieben, und Mütter, die ungewollt als alleinerziehend gelten, bloß weil ihre Partnerin kein Mann ist - das ist Alltag vieler Regenbogenfamilien.
Warum gibt es in Deutschland zwar die Ehe für alle, aber kein Recht auf Familie für alle? Und das, obwohl sich immer mehr gleichgeschlechtliche Paare Kinder wünschen und sie auch bekommen?
Reporterin Linda Joe Fuhrich trifft Eltern, die um die Anerkennung als Familie kämpfen, und junge Menschen, die in Regenbogenfamilien aufgewachsen sind.
Julia und Anka aus Wuppertal sind durch eine Samenspende Mütter einer Tochter. Doch zwei Mütter sind im Gesetz nicht vorgesehen. Hier herrscht noch immer das Vater-Mutter-Kind-Prinzip. Um als Mutter zu gelten, muss die nicht-leibliche Mutter ihr Kind über rechtliche Umwege adoptieren und eine Art Eignungsprüfung des Jugendamtes bestehen.
Immer mehr Familien fühlen sich dadurch diskriminiert und ziehen bis vor das Bundesverfassungsgericht. Sie fordern, dass beide Mütter ab Geburt automatisch Eltern und ihre Kinder damit sofort doppelt abgesichert sind. Werden sie irgendwann Recht bekommen?
Für schwule Paare ist es noch komplizierter, zu zweit eine Familie zu gründen. Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Pflegekinder und Adoptionen sind zwar möglich, doch Neugeborene werden noch immer kaum an schwule Paare vermittelt. Kann sich daran etwas ändern?

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 25.11.2021 um 22:45 Uhr auf WDR.

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