Zig Millionen Menschen kamen allein in den vergangenen 70 Jahren nach Deutschland: Vertriebene, Gastarbeiter, Spätaussiedler, EU-Ausländer, Kontingent- und Kriegsflüchtlinge. Viele verließen das Land wieder, viele blieben. Deutschland ist ein Einwanderungsland. Zumindest in diesem Punkt herrscht weitgehend Einigkeit. Ansonsten prallen die Ansichten von Zuwanderungsbefürwortern und -gegnern aufeinander wie bei wenigen anderen Themen: Während die einen sich durch Migration eine Lösung für den Fachkräftemangel und andere Probleme der schrumpfenden und alternden Bevölkerung erhoffen, befürchten andere Verdrängungseffekte auf dem Arbeitsmarkt, Überlastung der Sozialsysteme oder Verlust von nationaler Identität. Eine Zerreißprobe für die Gesellschaft.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 19.11.2021 um 07:25 Uhr auf HR.