Die Bevölkerung Kenias hat sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt. Der Lebensraum der wilden Tiere wird immer kleiner. Elefantenherden streifen über Tausende von Quadratkilometern durch die Savanne, immer auf der Suche nach Futter. Eine bequeme Nahrungsquelle sind die Felder der Menschen, deren eigenes Überleben auch an den kleinen Anpflanzungen hängt. Oft vergiften die Bauern die Elefanten, um ihre Nahrung zu verteidigen.
"Mama Simba", Mutter der Löwen, wird die Amerikanerin Cathryn Combes von den Menschen in Kenia genannt, da sie seit Jahren für das Überleben der Raubkatzen kämpft. Gemeinsam mit anderen Wildhütern fängt sie Löwen, die Dörfer überfallen - und wildert sie an anderer Stelle wieder aus! Und Craig Miller von der Naturschutzorganisation Big Life kämpft mit seiner Anti-Wilderer-Einheit gegen den Elfenbeinhandel und der Elefantenjagd.
In beeindruckenden Natur- und Tieraufnahmen erzählt die Dokumentation über die Verdrängung von Löwen, Elefanten und den anderen großen Tieren aus den Savannen Kenias. Sie erzählt aber auch über Menschen, die eng verbunden mit ihren Traditionen bis heute im Einklang mit der Natur leben.
Ein Film von Michael Höft
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 05.11.2021 um 10:40 Uhr auf HR.