Die Redaktion "Am Schauplatz Gericht" wird immer wieder auf Ungereimtheiten bei gerichtlichen Versteigerungen aufmerksam gemacht. Zwei solche Fälle haben Ludwig Gantner, Patrick Hibler und Maria Zweckmayr genau dokumentiert. Der Unternehmer Sch. hat auf Betreiben seiner Hausbank durch eine, wie er sagt, unnötige Versteigerung, sein Hab und Gut verloren. Darunter auch das Haus, in dem seine Mutter ein Wohnrecht hat. Ist es rechtens, dass der Erwerber, eine Immobilienfirma, der alten Frau den Zugang zum Bad und zum Schlafraum abgemauert hat? Frau Ö. hat gedacht, dass sie mit dem Verkauf von exquisiter Golfausrüstung Geld verdienen kann. Das Projekt ging leider schief, die Firma musste Konkurs anmelden. Eine Insolvenzverwalterin hätte die Luxusartikel dann aber um ein Zehntel ihres Wertes verschleudert, sagt Frau Ö. Die Erwerberin hätte mit dem Weiterkauf ein blendendes Geschäft zu Lasten der Gläubiger gemacht. Wird bei Versteigerungen tatsächlich getrickst, wie Frau Ö. behauptet?
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 09.09.2021 um 21:05 Uhr auf ORF 2.