Am 29. Juli werden die diesjährigen Preisträger des Deutsch-Französische Journalistenpreises bekannt gegeben. Er prämiert inhaltlich herausragende Arbeiten zu Themen, die von Deutschland, Frankreich und Europa als Ganzem handeln. In diesem Jahr geht es besonders um Mut, Menschlichkeit und Solidarität.
Pierre Girard, französischer Journalist in Berlin und vielen bekannt als ein Gesicht des Europäischen Kulturkanals Arte, hat sich auf eine Reise von Berlin nach Paris gemacht, durch das noch stark von der Pandemie geprägte Europa. In diesem Roadmovie trifft er die Preisträger*innen 2021, spricht mit ihnen über ihre preisgekrönten Arbeiten, aber auch darüber, wie sich in den vergangenen eineinhalb Jahren ihre Vorstellung vom Journalismus verändert hat.
Denn verlässliche, unabhängige Information ist wichtiger denn je. Gleichzeitig stehen immer größere Teile der Gesellschaft Journalistinnen und Journalisten kritisch gegenüber. Mit Fragen wie "Wie können wir das Vertrauen der Bürger*innen zurückgewinnen? Welche Bedeutung hat der Journalismus heute? Und wie hat sich die Wiedereinführung nationaler Grenzkontrollen und -schließungen auf dem Höhepunkt der Krise auf das Bewusstsein der Menschen ausgewirkt?" - haben sich auch die Preisträger*innen auseinandergesetzt. Wie immer die Antworten im Einzelnen ausfallen: Der Freiheit, ohne Einschränkungen und Grenzen informieren zu können, messen sie alle einen zentralen Wert bei.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 24.08.2021 um 06:45 Uhr auf SR.