

Sie ist legendär, Maradonas "Hand Gottes", die ihm bei der Fußball-WM 1986 zu einem Tor und seiner Mannschaft zum Sieg verhalf. Viele Fußballspieler bekreuzigen sich, wenn sie aufs Spielfeld gehen oder ein Tor erzielen, Fans verehren ihre Idole wie Heilige, bei Meisterfeiern folgen Massen der Schale einer Monstranz gleich in einer Prozession durch die Stadt. Fußball dient heute manchen als Ersatz-Religion, der Sport bietet Identifikation, soziale Nähe, Freundschaft und Leidenschaft, Bangen und Erlösung.
Es gibt auch Spieler, die sich zu ihrem Glauben bekennen wie Zé Roberto, der nach seiner Karriere Pastor werden möchte oder David Alaba, der sagt: "Leben ohne Gott ist wie Fußball ohne Ball."
Kurz vor der Europameisterschaft 2016 hat sich das "STATIONEN"-Team auf die Suche gemacht nach der Verbindung zwischen Sport und Religion.
Religion erleben - der Name "STATIONEN" ist Programm. Ob Stationen einer persönlichen Entwicklung oder Stationen des Kirchenjahrs, die Feste der Religionen oder Stationen des Lebens: Es wird gefragt, wie Menschen denken und glauben. Religion soll (mit) zu erleben sein, um die eigene Orientierung in einer komplizierten Welt zu finden.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 02.04.2021 um 13:10 Uhr auf BR.