"Gezeichnete Seelen" - das sind acht Kapitel, in denen acht junge Menschen von ihren seelischen Nöten und psychischen Erkrankungen erzählen. Die Protokolle dieser Erlebnisschilderungen wurden von Schauspieler*innen nachgesprochen und die bewegenden Selbstaussagen durch ausdrucksstarke Trickfilm-Animationen illustriert. Derart anonymisiert bewirken sie bei Zuschauer*innen große Empathie - ohne Übertragungen zu provozieren. Die hier thematisierten Seelennöte und Krankheitsbilder sind häufig auch bei Jugendlichen anzutreffen. Die Filme wollen sensibilisieren - für die persönliche Identitätssuche, für die Situation eventuell betroffener Mitschüler*innen. Sie regen an, über Auswege aus der Bedrängnis nachzudenken und zu diskutieren, um individuelle und persönliche Hilfe zu finden. Der Unterricht kann und darf nicht therapieren - aber in einer "entindividualisierten" Form seelische Nöte thematisieren.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 16.03.2021 um 05:55 Uhr auf SR.