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Hoffnungsgeschichten - Das Wagnis, ein Mensch zu sein

Das Wagnis, ein Mensch zu sein
Freitag, 25.12.2020 09:30 Uhr
BR
Freitag
25.12.2020
09:30 Uhr
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Diese Monate führen deutlich vor Augen, wie verletzbar und zerbrechlich der Mensch ist. Was sonst den Einzelnen trifft, der von Krankheit und Tod bedroht ist, macht die Pandemie zu einer gesamtgesellschaftlichen Situation. Wenn man in diesen Tagen vor einer Skulptur des Bildhauers Andreas Kuhnlein steht, wird diese Verletzlichkeit erlebbar. Seine Figuren, mit der Kettensäge aus Baumstämmen geschnitten, sind verwundbare Geschöpfe. Nichts Glattes und auch nichts Fertiges ist an ihnen. Risse gehen durch ihre Körper. Die Schwächen und Stärken des Menschseins bewegen den Künstler in seiner Arbeit. Und dann: Weihnachten! In der alten Goldschlägerstadt Schwabach, auf den Altären der Stadtkirche St. Johannes und St. Martin, wird die Geburtsgeschichte des göttlichen Kindes in strahlendem Gold und den vertrauten Bildern erzählt. Die Kirchenpädagogin Andrea Felsenstein-Roßberg sieht jedoch auch, wie nackt und bedürftig Gott hier zur Welt kommt. Es braucht Mut, sich dieser Bedürftigkeit und Verletzbarkeit zu stellen. So erzählt Melitta Müller-Hansen in ihrem Film an Weihnachten vom Wagnis, ein Mensch zu sein. Ein verwundbarer Mensch.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 25.12.2020 um 09:30 Uhr auf BR.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Menschen im Alltag
Alternative Ausstrahlungstermine
25.12.2020 09:30BR