

1683 bei der zweiten Türkenbelagerung Wiens wurde das Osmanische Heer in die Flucht geschlagen. Behalten haben die Wiener aber dieses dunkle Getränk der Türken, den Kaffee, genauer gesagt den Mokka. Das war der Beginn der Kaffeehauskultur in Wien. In den Zwanzigerjahren des 20. Jahrhunderts konnte der berühmte Schriftsteller Alfred Polgar dann konstatieren: "Im Kaffeehaus sitzen Leute, die allein sein wollen, aber dazu Gesellschaft brauchen." Wie es so weit kommen konnte und warum es in den Sechzigerjahren noch so und doch auch wieder ganz anders war, erzählt diese kleine Dokumentation mit herrlichen Aufnahmen aus Wien vor nun knapp 60 Jahren. Dabei wird auch das Münchner Hofbräuhaus besucht, in dem nicht der Kaffee, sondern Bier und Blasmusik im Vordergrund stehen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 14.11.2020 um 23:10 Uhr auf ARD alpha.