

In autobiografischen Streifzügen erzählen Regisseure von der Suche nach dem Land ihrer Kindheit und Erlebnissen, die sie prägten. Geschichten aus der DDR der 1950er und 1960er Jahre. Sie waren neugierig und verwundbar, angepasst und widerspenstig. Sie wollten oder sollten das neue, bessere Deutschland mit aufbauen und die sozialistische Zukunft gestalten. Erinnerungen an das ganz normale Leben Ost: Alltag im geteilten Berlin und Leben in der DDR Provinz, Familienausflüge und Freundschaften, West-Pakete und 8mm-Filme.
Manche Väter kamen aus dem Krieg, andere setzten sich in den Westen ab. Sehr persönliche Filmepisoden atmen das Leben in Ostdeutschland und in dem geteilten Berlin jener Jahre.
Die Filmemacher, eine Regisseurin und sieben Regisseure, kennen sich aus dem Studium an der Filmhochschule in Babelsberg, oder aus den DEFA-Studios. Für dieses Projekt kamen sie erneut zusammen. Mit unterschiedlichen Handschriften und künstlerischen Mitteln berichten sie von ihrem Leben in diesen Kindertagen, von ihrem kindlichem Stolz und jugendlichem Aufbegehren, von Hoffnungen und Enttäuschungen. Gemeinsam fragen sie sich: "Wie war das, als wir Kinder des Sozialismus waren?" Mit Lars Barthel, Gabriele Denecke, Peter Kahane, Thomas Knauf, Ralf Marschalleck, Hannes Schönemann, Dieter Schumann, Andreas Voigt
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 09.11.2020 um 01:15 Uhr auf HR.