

"Wie wollen wir leben?" - Diese Frage stellen sich viele Menschen. Die Frage bringt vor allem junge Leute dazu, bekannte Wege zu verlassen und Neues auszuprobieren. Immer mehr Menschen wollen in Städten leben, in denen es zwar Jobs gibt, aber immer weniger Wohnraum. Die Folge: explodierende Mieten, zugebaute Flächen, steigender Energieverbrauch. Was tun?
Das SWR Fernsehen begleitet Alice Beaulat und Jonas Quack in Freiburg beim Umzug in ein sogenanntes Tinyhouse: 20 Quadratmeter auf Rädern, bezahlbar und flexibel. Ein Hersteller im badischen Rheinau hat als erster das Experiment Minihaus gewagt und kann sich inzwischen kaum retten vor Aufträgen. Bei Familie Gmeiner wird es zu bald eng, wenn das zweite Kind kommt. Weil sie aber mitten in Konstanz bleiben wollen, bauen sie um, nutzen jeden Winkel aus.
Winkel nutzt auch das schmalste Haus der Welt in Warschau, keine zwei Meter breit. Eine andere Möglichkeit sind schwimmende Wohncontainer. Jede Stadt, die Wasser hat, kann sie andocken. Oder man verkleinert sich, indem man Räume gemeinschaftlich nutzt: Bibliothek, Arbeits- oder Gästezimmer muss nicht jeder für sich allein haben.
Die ARD-Themenwoche "#WIELEBEN - BLEIBT ALLES ANDERS" (Federführung: Rundfunk Berlin-Brandenburg) stellt die Zukunftsfrage "Wie wollen wir leben?". Auch vor dem Hintergrund der Coronakrise zeigen sämtliche Programme der ARD vom 15. bis 21. November 2020, wie Menschen bestehende Denkmuster und Strukturen in allen wichtigen Lebensbereichen hinterfragen und dabei auch neue, nachhaltigere Ansätze entwickeln. Jeder und jede ist aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und Ideen zu Nachhaltigkeit, eigene Lebensentwürfe und Zukunftskonzepte vorzustellen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 15.11.2020 um 09:30 Uhr auf SR.