Verpackungstüten und Sammelbildchen - diese einfache Idee des damaligen Inhabers Peter Kölln brachte den Erfolg des traditionellen, norddeutschen Unternehmens Köllnflocken auf den Weg. Autor Manfred Uhlig geht für die Geschichtsreihe "Made in Norddeutschland" auf historische Spurensuche und erkundet ebenso in der Gegenwart, was vom Vermächtnis des Gründers seit dem Durchbruch 1938 bis heute fortgeführt wird. Der Autor trifft dabei auf den Auszubildenden Hagen Augustyniak (19), der früh aufstehen muss, wenn er rechtzeitig zum Arbeitsbeginn in der Mühle sein will. Um 6:00 Uhr beginnt die Frühschicht, rund 160 Tonnen Hafer werden hier täglich verarbeitet - das entspricht der Menge von sieben großen Lkw-Ladungen. Sein Lieblingsmoment: wenn der frische Hafer während der Qualitätskontrolle durch seine Hände rieselt. Da riecht er noch das Feld, auf dem der Hafer wuchs. Anne-Dore Knaack nimmt Manfred Uhlig mit ins Köllnflocken-Labor. Ihr Job ist es, sich jedes Jahr bis zu sechs neue Müsli-Mischungen auszudenken. Der Markt wächst. Gut eine Milliarde Euro gaben die Deutschen im letzten Jahr für Getreideprodukte aus - so viel wie noch nie. Und der Film beobachtet, wie die siebte Generation - Friederike Driftmann (27) - das Unternehmen in die Zukunft führt. Sie hat die schwere Aufgabe übernommen, nach dem Tod ihrer Eltern den Chefsessel im Traditionsunternehmen "Peter Kölln" zu übernehmen.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 07.12.2020 um 13:30 Uhr auf ZDFinfo.