Mexikos Norden, das sind vor allem faszinierende Landschaften. Von der Pazifikküste im Westen nach Monterrey im Osten bietet das nördliche Mexiko unberührte Strände, die westliche Sierra Madre mit der Kupferschlucht und die Wüste im Bundesstaat Coahuila. An der Südspitze der Halbinsel Baja California liegt der kleine Ort Cabo Pulmo. Bis Mitte der 1990er Jahre lebten die Menschen hier vom Fischfang, doch die Bestände schrumpften dramatisch. So waren es die Fischer selbst, die anregten, das Riff von Cabo Pulmo unter Naturschutz zu stellen. Heute ist Cabo Pulmo ein Geheimtipp bei Taucherinnen und Tauchern, das Riff hat sich wieder erholt. Gegenüber der Halbinsel, auf dem mexikanischen Festland, durchquert Mexikos einziger Personenzug die westliche Sierra Madre von Los Mochis nach Chihuahua. "El Chepe", wie der Zug liebevoll genannt wird, braucht für die rund 650 Kilometer gute 16 Stunden. Dafür gehört die Bahnstrecke durch die Kupferschlucht zu den spektakulärsten der Welt. Vier Mal so groß wie der Grand Canyon ist das Schluchtensystem. Der Zug windet sich durch die atemberaubende Landschaft. Monterrey ist Mexikos drittgrößte Stadt. Eine spezielle Polizeieinheit bekämpft hier die Kriminalität. Mit dabei sind auch Frauen, die schwer bewaffnet auf Streife gehen. "Beschützen und dienen" ist ihr Credo. Dort, wo sich heute die Coahulia-Wüste erstreckt, lebten vor rund 70 Millionen Jahren Dinosaurier. Der Paläontologe Héctor Rivera-Sylva folgt ihren Spuren.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 08.11.2020 um 10:30 Uhr auf SR.