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Präziser als jedes Skalpell? - Wem die neuen OP-Roboter nutzen

Aus der Reihe "betrifft"
Mittwoch, 21.10.2020 22:15 Uhr
ARD alpha
Mittwoch
21.10.2020
22:15 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (tvdirekt)
Bildquelle: Pressebild (tvdirekt)

Nein, auch die neueste Generation der OP-Roboter operiert nicht selbständig. Die Geräte werden immer noch von echten Chirurgen gesteuert, die an einer Konsole neben dem OP-Tisch stehen. Von dort behalten die Ärzte über gestochen scharfe 3D-Endoskopbilder stets den Überblick über das Operationsfeld. Sie sprechen daher statt von Roboter-OPs lieber von "roboter-unterstütztem Operieren". Der Vorteil: Die Operationen können viel genauer vorab geplant werden, und die Schnitte werden viel präziser ausgeführt, da eine aufwendige Steuerung jedes noch so kleine Zittern des Chirurgen ausgleicht. Während solche Roboter schon länger bei OPs von Blase oder Prostata eingesetzt werden, erlaubt die neue Generation auch Eingriffe im Bauch- und Brustraum. Selbst komplizierte Eingriffe am Darm oder sogar die Entfernung der Speiseröhre bei Krebs können dadurch minimalinvasiv durchgeführt werden - mit weniger Verletzungen und Blutverlust und einer schnelleren Erholung des Patienten.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 21.10.2020 um 22:15 Uhr auf ARD alpha.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Gesundheit/Medizin, Technik, Digitale Welt