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alpha-retro: Mein Leben soll einen Sinn haben (1979)

Über freiwillige Helfer in den USA
Samstag, 31.10.2020 23:10 Uhr
ARD alpha
Samstag
31.10.2020
23:10 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Ein Bestandteil des alltäglichen Lebens in den USA ist die Arbeit von Freiwilligen. Dieser Freiwilligendienst resultiert aus dem Pioniergeist, der einst den ganzen Kontinent eroberte. Der Film von Hermann Renner aus dem Jahr 1979 zeigt an fünf Beispielen aus völlig unterschiedlichen Lebenskreisen und Orten, wie tief verankert dieses Bewusstsein immer noch ist.
In Boston betreut Mel Pel ohne Bezahlung Besucher aus aller Welt in seiner Freizeit. Mit etwa 800 anderen Volunteers ist er für das Zentrum für internationale Besucher in Groß-Boston tätig, einer von neunzig Freiwilligen-Organisationen dieser Art in den USA. Mel Pel hat ein eigenes kleines Dienstleistungsunternehmen, er ist Caterer. Der deutsche Sprecher damals spricht dieses Wort, das ihm scheinbar völlig unbekannt ist, mit einem "a" wie z.B. in Katze aus.
Peggy Goldsby erhält beim Jahrestreffen der Volunteers des Aktionsprogramms der Stadt Oklahoma einen Ehrenpreis. Als Witwe mit drei Kindern, die von einer kleinen Rente lebt, kümmert sie sich ohne Bezahlung um Vorschulkinder. Sie ist Afroamerikanerin.
In den Vororten Shelby und Utica nördlich der Autometropole Detroit hat die Hausfrau Marietta Crabtree ein Recycling-Zentrum ins Leben gerufen, das bereits 7 Jahre besteht und in dieser Zeit 46.000 Dollar eingenommen hat, die in gemeinnützige Projekte gesteckt wurden.
Gary Hammond arbeitet neben seinem Beruf als Schreiner für den Amarillo-Notdienst, der bei den riesigen Entfernungen in Texas eine oft Leben rettende Bedeutung hat. Die Organisation verfügt über einen Hubschrauber, zahlreiche Rettungsfahrzeuge und einen für friedliche Zwecke umgerüsteten Panzer, der für schwierige Wintereinsätze im Palo Duro Canyon gebraucht wird. Die Eskimofrau Orpha New Breast ging als VISTA ins Sioux-Indianer-Reservat nach North Dakota. VISTA bedeutet: Volunteer in Service to America. Diese Volunteers, also Freiwilligen, bemühen sich besonders um die Bekämpfung der Armut in ländlichen Gegenden. Im Dorf Cannon Ball soll neues kommunales Leben geweckt werden; mit der erstmaligen Wiederanpflanzung von landwirtschaftlichen Produkten im Überschwemmungsgebiet des gestauten oberen Missouri sollen neue Erwerbsmöglichkeiten geschaffen werden. alpha-retro: Amerika-Bilder

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 31.10.2020 um 23:10 Uhr auf ARD alpha.

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Schlagwoerter
Rückblick, USA, Dokumentation/Reportage, Menschen im Alltag, Soziale Arbeit