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Der Schatz im Wüstensand

Turkmenistans antikes Erbe
Sonntag, 11.10.2020 15:20 Uhr
arte
Sonntag
11.10.2020
15:20 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Vor 4.000 Jahren lag eines der Machtzentren der antiken Welt in Turkmenistan. Obwohl zeitgleich mit den Hochkulturen Mesopotamiens und Ägyptens aufblühend, geriet das Reich von Margiana vollständig in Vergessenheit. Erst vor kurzem entdeckten Archäologen mitten in der Wüste Karakum Palastbauten und prächtige Grabschätze der damaligen Hauptstadt Gonur Depe. Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen die Dimensionen der verlorenen Metropolen in einer lebensfeindlichen Umwelt. Auch im benachbarten Ulug Depe brachte ein internationales Forscherteam monumentale Festungsanlagen ans Tageslicht. Die Ruinenstädte Merw und Köneügentsch wurden von der UNESCO zu Stätten des Weltkulturerbes erklärt. Plötzlich gelangt Zentralasien in den Blickpunkt der Wissenschaft und der Medien.
Warum stiegen seit der Bronzezeit in Turkmenistan mächtige Reiche auf und gingen wieder unter? DNA-Analysen belegen eine hohe Mobilität der Bevölkerung, Fernkontakte reichten bis nach Indien, den Ural und das Mittelmeer. Die Seidenstraße zwischen China und Europa wurde für Jahrtausende zur wichtigsten Handelsroute der Welt und machte Turkmenistan zu einem bedeutenden Hotspot der Geschichte.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 11.10.2020 um 15:20 Uhr auf arte.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Turkmenistan, Land/Leute, Alte Kulturen