

Der Regenwald im Amazonasgebiet von Brasilien wird immer weiter abgeholzt, um den Hunger der Industrienationen nach Tropenholz, Rindfleisch und Biosprit zu stillen. Zurück bleiben riesige Soja-, Mais- und Zuckerrohr-Monokulturen, die wenige Großfarmer sehr reich machen. Ihnen gegenüber stehen Aktivistinnen und Aktivisten, die sich dem teilweise lebensgefährlichen Kampf für die Rechte der
Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie der Landarbeiter und dem Schutz des Regenwaldes widmen. Nur eine Stärkung der regionalen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern kann für einen großen Teil der brasilianischen Landbevölkerung auf Dauer die Ernährung und für den Regenwald eine nachhaltige Bewirtschaftung sichern. Denn die jahrzehntelange Tradition der Monokulturen dreht die Spirale der Verelendung immer weiter.
12.11.2010 SWR/SR
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 10.10.2020 um 07:30 Uhr auf SWR.