(1): Joseph Kessel: Die Banditen von Birma Der undurchdringliche Dschungel der Region Mogok im Norden von Myanmar brachte schon so manchen Abenteurer zum Träumen. Der französische Romancier Joseph Kessel war einer von ihnen. In den 50er Jahren erkundete er die abgelegene Region, bekannt für ihre Rubinbergwerke und berüchtigt für Schmuggler und Banditen. Auf der Reise entstand sein größter Abenteuerroman, "La Vallée des rubis" ("Tal der Rubine"). (2): Neuseeland: Napier, die Art-déco-Stadt Im neuseeländischen Napier wohnten einst Walfänger, Farmer und Missionare. 1931 wurde die Küstenstadt von einem Erdbeben und einem verheerenden Feuer heimgesucht. Nach und nach erhob sich Napier wieder aus der Asche und folgte dabei einer avantgardistischen Architekturbewegung namens Art déco. Das Ergebnis war eine Stadt mit völlig verändertem Gesicht, die heute zu den schönsten Perlen des neuseeländischen Kulturerbes zählt. (3): Montpellier: Der Sprung vom Tour de la Babote Der Babote-Turm am Eingang zum historischen Stadtkern von Montpellier erinnert an die glorreiche mittelalterliche Geschichte der südfranzösischen Stadt. Im 18. Jahrhundert beherbergte der 26 Meter hohe Turm das örtliche Observatorium und wurde zum Schauplatz eines wissenschaftlichen Experiments, das als die Geburtsstunde des modernen Fallschirmsprungs gilt … Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: ARTE lädt täglich auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. Von Montag bis Freitag, um 13.00 Uhr.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 30.09.2020 um 13:00 Uhr auf arte.