In der Weststeiermark scheint einmal im Jahr die Zeit still zu stehen. Nämlich dann, wenn Hans-Jürgen Schröttner gemeinsam mit seiner Familie Sense und Dreschflegel in die Hand nimmt. Das Dreschen ist eine jahrhundertealte Form der Getreideverarbeitung, bei der das Korn von der Ähre getrennt wird. Ein mühseliger Prozess, den sich mittlerweile kaum mehr ein Bauer antut. Genauso, wie die Ernte des Getreides per Hand, also ganz ohne Mähdrescher. In Ligist wird diese Tradition jedoch fortgeführt. Patrick Eisl macht sich auf die Suche nach den alten Techniken und Bräuchen rund ums Dreschen und stößt dabei auch auf eine alte Hammerschmiede aus dem 17. Jahrhundert. Dort wird schnell klar, woher die Werkzeuge für die Arbeit am Feld gekommen sind. Was auf so einer Reise durch die Weststeiermark nicht fehlen darf? Ein frischer Most und eine typisch-flotte Musi!
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 06.09.2020 um 09:30 Uhr auf ServusTV.