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Re - Schulen für Afghanistan

Ein deutsches Erfolgsmodell vor dem Aus
Donnerstag, 10.09.2020 12:15 Uhr
Arte
Donnerstag
10.09.2020
12:15 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (tvdirekt)
Bildquelle: Pressebild (tvdirekt)

Es war eines der größten Versprechen der internationalen Gemeinschaft an Afghanistan: Bildung und Schulen für Mädchen. Nicht viel davon ist geblieben. Afghanistan ist heute unsicherer denn je. Aber es gibt Menschen, die unter Lebensgefahr weiter versuchen, zu helfen: Peter Schwittek und seine Frau Annemarie gehören dazu. Mit ihrem 1998 gegründeten Verein Ofarin (auf Deutsch: "gut gemacht!") und trotz aller Drohungen gründen sie Schulen und ermöglichen somit auch Mädchen Zugang zu Bildung. Das Besondere am Ansatz der Schwitteks ist, dass sie örtliche Mullahs in ihre Projekte mit einbeziehen und sich so den Rückhalt in der Bevölkerung sichern. Zweimal am Tag wird in der Abu-Bakre-Sediqu-Moschee in Kabul der Koran gegen Schulbücher getauscht. Jeweils für 90 Minuten wird hier gepaukt, streng nach Geschlechtern getrennt, wie es in Afghanistan üblich ist. Etwa 9.000 Schüler, mehr als die Hälfte davon Mädchen, lernen zurzeit bei Ofarin und rund 500 Lehrkräfte, oft ehemalige Schüler, haben nun ein finanzielles Auskommen. Doch das Projekt ist in Gefahr. Misereor, der Hauptgeldgeber von Ofarin, hat die Finanzierung der Mädchenschulen eingestellt. Aufgeben kommt für die Schwitteks jedoch nicht in Frage. "ARTE Re:" trifft dieses mutige deutsche Ehepaar und ihre afghanischen Mitstreiter.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 10.09.2020 um 12:15 Uhr auf Arte.

Details
Audio-Format
stereo
Bild-Format
16:9
Farbe
farbe
Audio-Beschr.
nein
Hoerhilfe
ja
HDTV
nein
Logo-Event
nein
VPS
1599732900
Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Afghanistan, Menschen im Alltag, Soziale Arbeit, Schule/Ausbildung
Alternative Ausstrahlungstermine
10.09.2020 12:15Arte09.09.2020 19:40Arte