Bei vielen Clubbern gilt Ecstasy als die ultimative Partydroge. Populär wurden die bunten Pillen mit dem umstrittenen Wirkstoff MDMA durch die Acid-House-Bewegung Ende der 80er Jahre - und entwickelten sich in Raverkreisen schnell zur beliebtesten Droge für exzessive Techno-Partys mit Gute-Laune-Garantie. "Teile" oder "E"s, wie Ecstasy in der Szene häufig genannt werden, haben im besten Fall tatsächlich eine aufputschende und euphorisierende Wirkung, die die ganze Nacht anhält. Dagegen kommt es bei Konsumenten häufig zu unangenehmen Veränderungen der Wahrnehmung und Angstzuständen, die im schlimmsten Fall in einer Depression enden. Auch Herzrhythmusstörungen, Leber- und Nierenschäden sowie Kreislaufkollaps sind oft Folgen des Ecstasy-Konsums. "Drogen im Visier" taucht ein die Welt des MDMA und zeigt, warum die Faszination für die Pillen trotz der von ihnen ausgehenden Gefahren seit über zwei Jahrzehnten ungebrochen ist.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 02.09.2020 um 04:20 Uhr auf National Geographic.