Als Produkt der deutsch-deutschen Teilung und so weit wie möglich weg von der innerdeutschen Grenze entsteht ab 1950 das Herz der sozialistischen Schwerindustrie in der DDR - das Eisenhüttenkombinat Ost. EKO nennen die Einheimischen das Werk noch heute.
40 Jahre ist Eisenhüttenstadt gewachsen, 30 Jahre lang geschrumpft. Mittlerweile leben kaum noch halb so viele Menschen in der Stadt, die immer noch im Takt des Stahlwerkes pulsiert. Wo sind diejenigen, die Eisenhüttenstadt geprägt haben, nur hin, warum zieht es sie nach wie vor weg? Der Film zeigt die wechselvolle Geschichte der ersten sozialistischen Stadt auf deutschem Boden, der Planstadt Eisenhüttenstadt, und lässt Schüler, Künstler, Sportler, Politiker und weniger bekannte Menschen zu Wort kommen. Mit ihnen geht es an die Orte ihrer Kindheit zurück.
Wen zog es ab 1950 an diesen Ort, der Arbeit und gute Wohnung versprach? Wie viele Kinder hat diese Stadt und wohin zieht es sie auch heute noch? Film vom Michael Lietz
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 19.08.2020 um 02:40 Uhr auf RBB.