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Autos im Sozialismus

Freiheit auf vier Rädern
Freitag, 07.08.2020 23:20 Uhr
arte
Freitag
07.08.2020
23:20 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Ein eigenes Auto, das war auch der Traum vieler Menschen im sogenannten Ostblock. Allerdings sorgte die sozialistische Planwirtschaft dafür, dass man bis zu 15 Jahre Wartezeit in Kauf nehmen musste. Wenn es dann endlich so weit war, wurde das so lange und heiß erwartete Automobil entsprechend gehegt und gepflegt, gewienert und poliert.

Das Auto war für seine Besitzer mehr als ein einfaches Fortbewegungsmittel. Es verkörperte immer auch ein Stück Selbstbestimmung, Freiheit auf vier Rädern. In einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem ansonsten so wenig Platz für Individuelles zu finden war. Viele der Automarken, die in den Ostblock-Staaten vom Band liefen, waren im Westen nur wenigen bekannt: Trabant und Wartburg made in GDR, der ZAZ, Moskwitsch und Lada made in UdSSR oder der Skoda aus der CSSR. Alle diese Modelle lagen in den Leistungsparametern und auch im Design weit zurück hinter den Autos aus dem Westen.

Dass diese merkwürdig aussehenden, klobigen Kisten im Osten trotzdem so geliebt und ersehnt wurden, mag heute überraschen. Die Dokumentation rekonstruiert schlaglichtartig die spektakuläre Geschichte sozialistischer Pkw. Protagonisten aus der Sowjetunion, Bulgarien, der CSSR und der DDR erzählen mit Leichtigkeit und Humor von den automobilen Nöten hinter dem Eisernen Vorhang.

Zärtliche Erinnerungen, aufrechte Liebe und wunderliche Anekdoten gepaart mit einzigartigem Archivmaterial machen die Dokumentation zu einer ganz besonderen Exkursion, zu einer spektakulären Fahrt durch die Geschichte und Gegenwart sozialistischer Auto-Kultur.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 07.08.2020 um 23:20 Uhr auf arte.

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