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Menschenhandel - Eine kurze Geschichte der Sklaverei (3/4)

1620 - 1789: Der Zucker und die Aufstände
Freitag, 17.07.2020 09:40 Uhr
arte
Freitag
17.07.2020
09:40 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Bis zur Abschaffung der Sklaverei eroberte der Menschenhandel riesige Territorien, setzte seine eigenen Grenzen und schuf seine eigenen Gesetze in einer Welt der Gewalt, Machtbesessenheit und Profitgier. Die Geschichte der Sklaverei begann nicht erst auf den Baumwollfeldern. Sie reicht bis auf die frühesten Hochkulturen der Menschheit zurück. Schon im 7. Jahrhundert nach Christi Geburt wurde Afrika zum Epizentrum des Menschenhandels. Es entwickelte sich ein Netzwerk der Sklaverei von horrendem Ausmaß, das sich über den gesamten Globus erstreckte und über 1.200 Jahre Bestand hatte.

Nubier, Fula, Mandinka, Songhai, Susu, Akan, Yoruba, Igbo, Bakongo, Wayao, Somali - mehr als 20 Millionen Afrikaner wurden im Laufe der Geschichte deportiert, verkauft und versklavt. Profitiert haben davon Großmächte rund um die Welt. Das Ausmaß des Sklavenhandels war so immens, dass es lange Zeit unmöglich war, alle Mechanismen zu verstehen. Dennoch wirft die Geschichte der Sklaverei eine grundlegende Frage auf: Wie wurde Afrika zum Drehkreuz des Menschenhandels?

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 17.07.2020 um 09:40 Uhr auf arte.

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Dokumentation/Reportage, Geschichte