Die sichere Verwahrung von hochradioaktivem Atommüll für eine Million Jahre gehört zu den brisantesten Zukunftsthemen. Weltweit werden derzeit rund 300.000 Tonnen hochradioaktiven Mülls verwahrt. Ein funktionierendes Endlager gibt es nicht. Voraussetzung für die Standortsuche sind Forschungen über das geeignetste Wirtsgestein und die Behälter für die abgebrannten Brennstäbe, dazu kommt die Frage des Wissenstransfers über die Deponie-Orte an künftige Generationen. Obwohl Österreich kein Atomkraftwerk betreibt, muss auch hierzulande ein Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle errichtet werden. Derzeit werden diese von der Nuclear Engineering Seibersdorf, NES, aufgearbeitet und dort bis 2045 in einer Halle zwischengelagert.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 15.06.2020 um 11:06 Uhr auf ORF 1.