

Seit über fünf Jahren leben sie als Flüchtlinge im eigenen Land - Swetlana und Wolodymyr Tarakahlo. Als der Krieg in der Ostukraine begann, flohen sie in den Westen des Landes. Eine neue Umgebung, eine neue Sprache, eine andere Kultur- für die Tarakahlos war die Eingewöhnung nicht leicht. Unter dem neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj schöpfen sie wieder Hoffnung.
Die Hoffnung auf Frieden- und darauf, vielleicht doch nochmal in die alte Heimat zurückkehren zu können.Wolodymyr Selenskyjist jetzt seit gut einem Jahr Präsident. Der ehemalige TV- Entertainer wollte vor allen Dingen die Korruption in der Ukraine bekämpfen. Wie sehen ihn die Menschen in der Ukraine heute? Hat er ihre Erwartungen erfüllt oder überwiegt die Enttäuschung?
Swetlana und Wolodymyr machen sich auf den Weg in die besetzten Gebiete in der Donbass-Region, wo Swetlanas Mutter immer noch lebt. Die beiden haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die zerrissene Familie eines Tages wieder vereint wird. Die Reportage-Reihe auf ARTE erzählt Geschichten von Menschen - authentisch und ganz nah dran. Es sind Geschichten, die hinter den Schlagzeilen stecken, die berühren, erstaunen und zum Nachdenken anregen. In 30 Minuten zu einem aktuellen Thema zeigt jede Reportage eine Facette Europas, begegnet spannenden Menschen und taucht in andere Lebenswelten ein. "Re:" macht damit Europa in seiner Vielfalt erlebbar und begreifbar. Immer montags bis freitags um 19.40 Uhr und jederzeit im Netz.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 29.04.2020 um 12:15 Uhr auf arte.