

Neben der Unterwerfung der Welt steht Europas bleibender Beitrag zur Weltkultur. "Good old Europe" verdankt die Menschheit unzählige Meisterwerke der Architektur, der bildenden Künste, der Musik, der Philosophie und der Literatur. Ob das Kolosseum oder der Eiffelturm, die Mona Lisa oder Monets "Seerosen", Vivaldis "Vier Jahreszeiten" oder die Songs der Beatles, Platons "Politeia" oder Goethes "Faust". Romantik, Gotik, Barock, Jugendstil, Klassizismus und Bauhaus sind Begriffe aus dem Vokabular europäischer Architekturgeschichte. Euripides' "Medea", Shakespeares "Hamlet", Bizets "Carmen", Wagners "Ring des Nibelungen" gastieren auf den Weltbühnen. Aber nicht nur auf künstlerischem Gebiet setzten Europäer Maßstäbe. Sie sind es auch, die immer mehr Anstrengungen unternahmen, der Natur ihre Geheimnisse zu entreißen und den Siegeszug von Wissenschaft und Technik zu entfesseln. Bahnbrechende Entdeckungen und technische Erfindungen sind darunter, ob die Dampfmaschine, die Batterie, das Automobil oder das Flugzeug, das Penicillin oder die Kernspaltung. Auch bei der Entwicklung der Kommunikationstechnik, bei Radio, Fernsehen und Computer standen Köpfe aus Europa Pate. Physiker, Chemiker und andere Naturwissenschaftler waren stets führend in der Riege der Nobelpreisträger. Von den "alten Griechen" führt ein direkter Weg über Galileo, Newton und Einstein bis zum CERN, wo heutige Physiker noch immer den Grundbausteinen der Welt auf der Spur sind. Fast immer, wenn man von klassischen Epochen spricht, von Errungenschaften mit zeitloser universeller Geltung und Ausstrahlung, führen die Wege nach Europa.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 11.04.2020 um 06:45 Uhr auf phoenix.