

Die vom britischen Historiker Michael Woods präsentierte Dokumentationsreihe beleuchtet die fesselnde Geschichte des wohl ältesten Staatsgebildes der Menschheit, vom frühen chinesischen Altertum in der Bronzezeit bis in die heutige Epoche. Die Supermacht China, die mehr als eine Milliarde Menschen beheimatet, ist ein Land, dass es zu verstehen gilt - und dafür muss man laut Woods in seine Geschichte blicken. Auf seinen Reisen durch das "Reich der Mitte" erkundet er die Landschaften, Völker, Kulturen und Geschichten, die über mehr als vier Jahrtausende Chinas Eigenart und Schöpfergeist geformt haben. Er trifft auf Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, besucht antike Stätten und vollzieht dabei die großen Meilensteine der chinesischen Geschichte nach - von bemerkenswerten Entdeckungsreisen bis hin zu bahnbrechenden wissenschaftlichen Erfindungen. Die sechs Filme zeigen, wie die Chinesen mit Einfallsreichtum und Beharrlichkeit ihre Vision von der Welt entwickelten und diese bis heute verfolgen, laut Presenter Michael Woods der entscheidende Antrieb für den anhaltenden Erfolg Chinas auch im 21. Jahrhundert.
In der zweiten Folge der Doku-Reihe blickt Presenter Michael Woods zurück auf die Epoche der Tang-Dynastie (618-907), eine wichtige Phase der chinesischen Geschichte, in der sich das Reich der Mitte erstmals auch nach außen öffnete. Er reist entlang der Route des alten Handelsweges der Seidenstraße zu den Basaren Zentralasiens bis nach Indien auf dem einstigen Weg jenes Mönches, der den Buddhismus mit nach China brachte. Die Geschichten über diese Blütezeit sind auch im heutigen China noch sehr populär und finden ihren Niederschlag in Kunst und Kultur, in Filmen wie im traditionellen Schattentheater.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 21.03.2020 um 21:10 Uhr auf ARD alpha.