Von Sängern und Mördern - Gesangswettbewerb in russischen Gefängnissen

Ein Dokumentarfilm von Stefan Eberlein

Quelle: Pressebild
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Für viele russische Häftlinge ist Natalia Abaschkina der einzige Hoffnungsschimmer. Als Organisatorin einer Gesangsshow reist sie von Gefängnis zu Gefängnis und gibt den Insassen die Chance, sich mit einem selbst komponierten Song auf der Bühne zu beweisen. Die 35 Gewinner dürfen bei einer öffentlichen Konzert-Gala auftreten. Die Idee hinter dem Wettbewerb ist einfach: Resozialisierung durch Kreativität. Bei ihrer Reise durch die russischen Gefängnisse begegnet Natalia nicht nur neuen Gesangstalenten, sondern auch ergreifenden Schicksalen und Geschichten, die sie sehr berühren.


Für viele russische Häftlinge ist Natalia Abaschkina der einzige Hoffnungsschimmer. Als Organisatorin einer Gesangsshow reist sie von Gefängnis zu Gefängnis und gibt den Insassen die Chance, sich mit einem selbst komponierten Song auf der Bühne zu beweisen. Die 35 Gewinner dürfen bei einer öffentlichen Konzert-Gala auftreten. Die Idee hinter dem Wettbewerb ist einfach: Resozialisierung durch Kreativität. Bei ihrer Reise durch die russischen Gefängnisse begegnet Natalia nicht nur neuen Gesangstalenten, sondern auch ergreifenden Schicksalen und Geschichten, die sie sehr berühren. Intensiv setzt sie sich mit den Sorgen und Problemen der Häftlinge auseinander und versucht zu helfen. Daneben moderiert Natalia zusammen mit dem Musikproduzenten der Show, Wjatschislav Klimenkov, eine wöchentliche Radiosendung, in der die beiden Briefe von Gefangenen und Angehörigen vorlesen. Oft trägt Natalia selbst schwer an den Geschichten aus dem Gefängnis, manchmal zu schwer. Bis zur Schmerzgrenze setzt sie sich mit ihnen auseinander und versucht auf diese Weise, ihre eigene traumatische Lebensgeschichte zu verarbeiten. Regisseur Stefan Eberlein hat Natalia Abaschkina auf ihrer Reise durch die Gefängnisse begleitet und erhielt Zugang zu einer normalerweise verschlossenen Welt.
"Von Sängern und Mördern" wurde produziert vom Filmbüro Süd in Koproduktion mit WDR und SWR, gefördert durch FilmFernsehFonds Bayern und die MFG Filmförderung Baden-Württemberg.
Festivals und Auszeichnungen:
- Artdokfest Moskau 2016
- 57. Krakau Film Festival 2017
- Dok.fest München 2017
- Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern 2017
- Internationales Filmwochenende Würzburg 2018

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 25.03.2020 um 23:25 Uhr auf WDR.

25.03.2020
23:25
Livestream
Audio-Format:stereo
Bild-Format:16:9
Farbe:farbe
Audio-Beschreibung: nein
Hörhilfe: ja
HDTV: ja
Logo-Event: nein
VPS:1585175100
Schlagwörter:Dokumentation/Reportage, Russland, Recht/Justiz, Menschen im Alltag, Film
Alternative Ausstrahlungstermine:
25.03.2020 23:30 Uhr WDR
25.03.2020 23:25 Uhr WDR