Seine Stimme, vor allem seine Formulierungskünste und Meinungsstärke machten ihn bekannt, den Hörfunk-Reporter, Kommentator und Moderator Klaus Jürgen Haller. 1966 kam er zum WDR in Köln. Als Chefreporter in Bonn spezialisierte er sich auf Themen der Außen- und Sicherheitspolitik. Haller hatte großen Anteil an der Aufklärung der sogenannten Kießling-Affäre, in der es um den Bundeswehr-General Günter Kießling ging, dem man völlig zu Unrecht Homosexualität und Erpressbarkeit vorgeworfen hatte. Klaus Jürgen Haller wurde Hörfunkkorrespondent in den USA. Für seine ausgefeilten und präzisen Formulierungen bekam er 1987 den Medienpreis für Sprachkultur. In den "WDR Geschichte(n)" erzählt er auch von seinen Ausflügen ins Fernsehprogramm und darüber, welche Konsequenzen es hatte, als er einmal die Zuhörer des "Mittagsmagazin" um kurz nach 12 Uhr mit dem Satz begrüßte: "Guten Tag, meine Damen und Herren, guten Morgen, liebe Studenten."
Die Sendung wird ausgestrahlt am Samstag, den 07.03.2020 um 02:30 Uhr auf WDR.