

Als Transportwege für die Binnenschifffahrt sind sie seit Jahrhunderten lebenswichtig. Doch so manche Wasserstraße macht mittlerweile Probleme: Für immer größer werdende Schiffe sind sie zu alt, zu flach oder zu eng. Wie hält man Flüsse und vor allem Kanäle befahrbar?
Dörthe Eickelberg und Pierre Girard sind in Brunsbüttel: Hier beginnt der Nord-Ostsee-Kanal, die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Gebaut wurde er noch in der Kaiserzeit und große Teile von Bausubstanz und Technik der großen Schleusen in Brunsbüttel befinden sich noch im Originalzustand. Deren lange überfällige Grundsanierung hat jetzt begonnen, doch "nebenbei" muss auch der Kanal selbst laufend in Schuss gehalten werden.
Damit größere Containerfrachter stets genug Wasser unterm Kiel haben, wird hier rund um die Uhr gebaggert. Ein Job für die "Xenius"-Moderatoren: Dörthe sucht an Bord eines sogenannten Peilschiffs nach gefährlichen Untiefen und lotst ein Baggerschiff mit Pierre am Saugrüssel zum Einsatzort.
In ganz anderen Dimensionen wird in der Elbe gebaggert. Um den Hamburger Hafen erreichbar zu halten, muss der mit Ebbe und Flut in den Fluss gelangende Nordseeschlick ständig ausgebaggert werden. Jährliche Kosten: rund hundert Millionen Euro. Und damit ist man den Schlick noch lange nicht los. Immerhin: Der Fluss muss nicht bei laufendem Betrieb grundsaniert werden.
Im Mittellandkanal kommt das an bestimmten Abschnitten regelmäßig vor. Dafür legt man einen Teil der Wasserstraße komplett trocken. "Xenius" zeigt, wie das funktioniert, ohne die ganze Umgebung zu fluten. Wissen in 26 Minuten - das ist "Xenius", das werktägliche Magazin bei ARTE, das vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe nimmt. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, Caroline du Bled und Gunnar Mergner sowie Emilie Langlade und Adrian Pflug erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. "Xenius" ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 16.03.2020 um 16:50 Uhr auf arte.