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Die Kinder von Markt Indersdorf

Dokumentation Frankreich 2018 - Thema: Gegen das Vergessen: Zum Gedenktag der Befreiung von Auschwit
Sonntag, 26.01.2020 23:35 Uhr TV-Tipp
arte
Sonntag
26.01.2020
23:35 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Es war der Zeitraum zwischen der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Lublin-Majdanek am 23. Juli 1944 und der Gründung des Staates Israel am 14. Mai 1948. Neue Hoffnung mischte sich mit der Last einer Vergangenheit, die nicht vergessen werden konnte.

Die Dokumentation beleuchtet diese Periode, indem er das Schicksal einer Institution in den Mittelpunkt stellt: Das bayerische Kloster Indersdorf wurde 1945 zum ersten Auffanglager für geflüchtete Kinder der Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen (UNRRA). Die Kinder von einst, die in Indersdorf zeitweilig ein Zuhause fanden und heute in Amerika, Polen oder Israel leben, erzählen ihre Geschichte von den letzten Kriegstagen bis zur Übersiedlung in ihre ursprüngliche oder neue Heimat.

Durch die Dokumentation führt Greta Fischer, die für alle Heimkinder zur Ersatzmutter wurde. Greta Fischer war Sozialarbeiterin und begleitete das Auffangzentrum Indersdorf vom ersten Tag an. Etliche ihrer Schützlinge sollten sie nie vergessen.

Die Dokumentation kombiniert Zeitzeugenberichte mit Archivmaterial. Auf berührende Art erinnert er an die ersten Krisenhelfer, die sich darum bemühten, den traumatisierten Kindern neues Vertrauen in ihr Leben zu schenken.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 26.01.2020 um 23:35 Uhr auf arte.

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Schlagwoerter
NS-Zeit und Folgen, Befreiung Auschwitz, Geschichte, Dokumentation/Reportage