Während im Ersten Weltkrieg die Bombardierung der Zivilbevölkerung noch eine Ausnahme war, richtete sich die Luftkriegsführung im Zweiten Weltkrieg auf beiden Seiten gezielt gegen Städte und deren Zivilbevölkerung. Gegen Ende des Krieges waren in Deutschland nahezu alle deutschen Großstädte und zahlreiche Mittel- und Kleinstädte zerstört. Welche Ziele erhoffte man sich durch die Flächenbombardierung von Städten? Und wie erging es der Bevölkerung unter den Bombenangriffen?
Der Historiker Prof. Dr. Dietmar Süß hat die Auswirkungen und nachhaltigen Folgen des Luftkrieges auf die Kriegsgesellschaft in Großbritannien und im nationalsozialistischen Deutschland untersucht. In einer halbstündigen Diskussionsrunde bringt Moderator Andreas Bönte die Forschungserkenntnisse der Geschichtswissenschaft mit den Erfahrungen von Zeitzeugen zusammen, um ein möglichst ganzheitliches Bild vom Bombenkrieg in Bayern zu erhalten.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 07.01.2020 um 23:30 Uhr auf BR.