

1930 folgte der 60-jährige französische Maler Henri Matisse ein letztes Mal dem Ruf der großen weiten Welt. Schon immer wollte er nach Polynesien reisen, ans andere Ende der Welt. Dieses Abenteuer war die Krönung der lebenslangen Suche des Künstlers nach Licht, die ihn bereits in verschiedene Teile der Welt gelockt hatte. Matisse stammte aus Nordfrankreich und war begierig auf die Helligkeit und die leuchtenden Farben, die er in südlicheren Gefilden fand: in der Bretagne, auf Korsika, in Collioure, in und um Nizza, aber auch in Algerien, Marokko und Spanien. Diese Reisen beeinflussten sein Werk und inspirierten ihn dazu, seine Kunst immer wieder neu zu denken.
Auf dem Weg nach Polynesien machte Matisse Station in New York. Die moderne Großstadt mit ihrem gläsernen Licht war für ihn eine große Überraschung. In Polynesien angekommen, war ihm jedoch alles so fremd, dass er sich hilflos und desorientiert fühlte: Er konnte nicht malen und begnügte sich damit, seine Eindrücke in Skizzen zu Papier zu
Die Sendung wird ausgestrahlt am Sonntag, den 01.09.2024 um 16:45 Uhr auf arte.