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Geschichte im Ersten: Mission Ozonloch

Wie wir die Erde gerettet haben
Montag, 18.11.2019 07:10 Uhr
HR
Montag
18.11.2019
07:10 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

Mitte der 1970er Jahre warnten die US-Wissenschaftler Mario Molina und Sherwood Rowland vor einer großen Gefahr für die Erde: Langlebige Chemikalien wie Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe könnten die schützende Ozonschicht des Planeten zerstören.

Die Folgen: eine rasante Zunahme von Hautkrebserkrankungen und klimatischen Veränderungen. Doch noch wollte den Forschern niemand glauben, denn FCKW, das chemische Wundermittel der 1920er Jahre, wird für vieles benötigt: etwa als Kühlmittel für Kühlschränke oder als Treibstoff für Deo- und Haarsprays.

Mitte der 1980er Jahre wird die Vermutung dann zur Gewissheit: Die amerikanische Forscherin Susan Solomon entdeckte, dass FCKW-Chemikalien für ein großes Loch in der Ozonschicht über der Antarktis verantwortlich sind. Der damalige US-Präsident Ronald Reagan, unterstützt von der britischen Premierministerin Margaret Thatcher, trommelte daraufhin die Weltgemeinschaft zusammen.

Am 16. September 1987 einigten sich über 30 Staaten darauf, die FCKW-Produktion einzustellen. Das sogenannte Montreal-Protokoll ist bis heute ein herausragendes Beispiel für den globalen Umweltschutz und hat dazu beigetragen, dass das Ozonloch sich langsam wieder schließt. Wissen und mehr

Film von Jamie Lochhead

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, den 18.11.2019 um 07:10 Uhr auf HR.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Umweltfragen/Klima, Geschichte, Bildungsfernsehen