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Re: Sinnsuche in Sibirien

Jesus aus der Taiga und seine Jünger
Freitag, 06.12.2019 19:40 Uhr
arte
Freitag
06.12.2019
19:40 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

1991 hatte der ehemalige Polizist Sergei Torop ein Erweckungserlebnis. Seitdem nennt er sich Wissarion und behauptet, der wiedergeborene Christus zu sein. In den Wäldern Sibiriens gründete er die Kirche des Letzten Testaments. Während die Sowjetunion zerfiel und damit die Grundordnung vieler Russen, scharten sich immer mehr Menschen um den sibirischen Jesus und seine ökologisch-spirituelle Lehre. Seine Anhänger nennen sich die "Einige Familie", gründeten Dörfer und versorgen sich weitestgehend selbst.

Das Grundprinzip dieser Gemeinschaft ist es, sich gegenseitig zu helfen und "bessere Menschen zu werden". Sie wollen eine neue Gesellschaft auf Erden schaffen und damit die Wiedergeburt in eine bessere Welt. Inzwischen leben in dieser Gemeinschaft etwa 4.000 Menschen.
Auch die Deutschen Siegfried Werning und Anais Spätgens sind dem spirituellen Ruf gefolgt und haben ihr komfortables Leben in Deutschland gegen ein entbehrungsreiches in der Taiga getauscht. Doch sie alle behaupten von sich, dass in den Wäldern Sibiriens eine lebenslange spirituelle Suche zu Ende gegangen sei. Für sie ist klar: Wissarion ist der wiedergeborene Jesus Christus. Eine spirituelle Gemeinschaft, die glücklich im Einklang mit sich selbst und der Umwelt zu leben scheint. Reportage Deutschland 2019

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Freitag, den 06.12.2019 um 19:40 Uhr auf arte.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Russland, Menschen im Alltag