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Re: Londons Messer-Morde

Eltern kämpfen gegen Jugendgewalt
Mittwoch, 04.12.2019 12:15 Uhr
arte
Mittwoch
04.12.2019
12:15 Uhr
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Bildquelle: Pressebild (ard2017)
Bildquelle: Pressebild (ard2017)

In der englischen Hauptstadt brodelt es gewaltig: Brutale Messerattacken erschüttern die Stadt und treffen vor allem junge Londoner. Allein von Januar bis Ende September 2019 starben hier laut Polizeistatistik 110 Menschen durch Stichwaffen, 2018 waren es insgesamt 135. Oft entscheidet der Wohnort über Leben und Tod. Wer das falsche Viertel betritt, läuft Gefahr Opfer eines Angriffs zu werden.

Hintergrund der Gewalttaten sind Revierkämpfe zwischen rivalisierenden Straßengangs aus benachbarten Stadtteilen. Doch immer öfter trifft die Gewalt auch Unbeteiligte. Um erstochen zu werden, reicht es aus zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.

Justin Finlayson kämpft mit seiner Stiftung "United Borders" gegen den Anstieg der Gewalt. Mit einem zum Tonstudio umgebauten Bus fährt er durch verfeindete Stadtteile und bringt Jugendliche durch Musik wieder zusammen. Dass die Gewalt jeden treffen kann, musste sein Sohn Rico erleben. Er wurde Opfer eines Messerangriffs, überlebte nur schwer verletzt. Mit Gangs hatte er nie etwas zu tun. Peguy Ganda hat ihren Sohn Champion durch eine Messerattacke verloren. Sie hat sich mit anderen betroffenen Müttern zusammengetan, um die Politik endlich zum Handeln zu bringen.

Textquelle: Presseportal

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, den 04.12.2019 um 12:15 Uhr auf arte.

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Schlagwoerter
Dokumentation/Reportage, Großbritannien, Recht/Justiz, Menschen im Alltag