Hitler hält den Krieg schon für gewonnen. Am 22. Juni 1941 überfallen deutsche Truppen die Sowjetunion. Es gelingt der Wehrmacht, dem Gegner binnen kürzester Zeit erhebliche Verluste zuzufügen und Hunderttausende Kriegsgefangene zu machen. Doch der hereinbrechende Winter verlangsamt den deutschen Vormarsch, bis er knapp vor Moskau zum Stillstand kommt. Der zwölfte und letzte Teil von "Österreich I -Im Krieg wiedererstanden" beginnt mit dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion und endet mit der Moskauer Deklaration, in der die Alliierten Mächte den "Anschluss" Österreichs für ungültig erklären. Etwa 150.000 Österreichern gelang während des Kriegs die Flucht ins Ausland. In den verschiedenen Aufnahmeländern formen viele von ihnen Gruppen, die sich für ein unabhängiges Österreich einsetzen. Prominente Vertreter dieser Gruppen waren etwa Bruno Kreisky in Stockholm und Otto Habsburg in New York. Auch von Seiten des Militärs wächst der Widerstand, der prominenteste Österreicher ist hierbei Major Szokoll. Die Wiedererrichtung eines unabhängigen Österreichs wird 1943 mit der Moskauer Deklaration von den Alliierten besprochen. Dieses Dokument wird damit zu einer Art Geburtsurkunde eines unabhängigen und freien Österreich. - Im Kriege wiedererstanden
Die Sendung wird ausgestrahlt am Donnerstag, den 07.11.2019 um 17:30 Uhr auf ORF 3.