Im Morgengrauen des 12. März 1938 überschreiten deutsche Truppen die österreichische Grenze. Der siebte Teil von "Österreich I - Die Heimsuchung Österreichs" beschäftigt sich mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Österreich und den ersten Monaten ihrer Herrschaft, in denen sie versuchen, die österreichische Bevölkerung für sich zu gewinnen und das neue Machtgebiet profitbringend einzusetzen. Menschenmassen jubeln Adolf Hitler bei seinem Einzug in Wien zu. Für viele scheint sich die Hoffnung auf ein besseres Leben zu erfüllen. Doch mit der Wehrmacht kommen auch viele Sonderkommandos, die Österreicher jüdischer Abstammung und Intellektuelle festnehmen. Abgesehen von vereinzelten Protesten, nimmt das Ausland den "Anschluss" mit geringem Interesse hin. In Österreich kommt es blitzschnell zu den ersten Übergriffen auf Juden - zahlreiche Geschäfte und Betriebe werden arisiert, Juden mit einem Berufsverbot belegt, verhaftet, massakriert. Durch Aktivitäten der KdF (Kraft durch Freude) versuchen die Nationalsozialisten, die Arbeiter für sich zu gewinnen. Im April des Jahres 1938 findet die Volksabstimmung über den "Anschluss" Österreichs statt, der eine gewaltige Propagandaschlacht der Nationalsozialisten vorausgeht. Das Abstimmungsverfahren widerspricht sämtlichen heute gültigen Regeln, so wurden auch Leute gezwungen, öffentlich mit "Ja" zu stimmen. Erwartungsgemäß ging Hitler als klarer Sieger aus der Volksabstimmung hervor. - Die Heimsuchung Österreichs
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, den 29.10.2019 um 17:45 Uhr auf ORF 3.